The Memory Book

Unileben — nemesis @ 02:32

The Memory Book: The Classic Guide to Improving Your Memory at Work, at School, and at Play


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Wer kennt es nicht, man ist auf einer Party und wird plötzlich angesprochen. Man kennt diese Person aber man kommt einfach nicht auf den Namen. Da heißt es geschickt rundherum reden und hoffen, dass das Gesräch ein kurzes wird. Anderes Szenario, ähnliches Problem. Mitten in einer Präsentation fällt einem nicht mehr ein, was man an dieser Stelle sagen wollte, die Erinnerung ist wie ausgelöscht.

Das Memory Book befasst sich mit genau dieser Thematik. Wie merkt man sich schwer merkbare Dinge wie Wortlisten, Reihenfolgen, Namen, Nummern… Dabei geht behandelt das Buch so genannte Memory Systems – Systeme mit denen man sich bestimmte Sachen einfach merken kann. Diese sind meist sehr trivial, funktionieren aber nach etwas Übung unglaublich gut. Die meisten dieser Systeme bauen auf unnatürlichen Zusammenhängen. Um sich Namen zu merken spricht man diese bspw. im Kopf rückwärts oder mit den Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge aus. Da diese Namen dann sehr unnatürlich und außergewöhnlich klingen merkt sich das Gehirn diese einfacher. Vom verunstalteten Namen dann auf den richtigen Namen zu schließen ist meist recht einfach.

Bsp: Elke
rückwärts: Ekle
sortiert: Eekl

Assoziiert man jetzt noch das Wort “Ekel” mit der entsprechenden Person ist der Name praktisch unvergessbar.

Im Buch selbst werden noch einige andere Systeme zum Merken spezieller Sachen beschrieben und erklärt. Da ich ein sehr vergesslicher Typ bin, zumindest was Namen oder ähnliches betrifft, hat mir das Buch in dem Belang sehr geholfen. Mir gefällt allerdings nicht unbedingt wie es geschrieben ist. Das Buch ist als eine Art Dialog zwischen zwei Personen, die diese Memory Systeme exzessiv nutzen und für sich verbessern aufgebaut und wirkt in einigen Abschnitten wie eine Art Verkaufsveranstaltung. Dennoch halte ich das Buch für sehr empfehlenswert. Meine Geschichtsnoten im Abi wären, hätte ich das Buch schon vorher gekannt, durchaus um einiges besser gewesen. Ein weiter Nachteil für einige ist vielleicht aber auch, dass das Buch in Englisch verfasst ist.

Bei einem Preis von nichtmal 5€ kann man allerdings nicht so viel falsch machen.

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